Wien 2010

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04.06.2010 Belvedere

Nach diesem erfreulichen, und unerwarteten, Zwischenspiel in der Karlskirche machten wir uns auf den (richtigen) Weg zum Unteren Belvedere. Am Hochstrahlbrunnen auf dem Schwarzenbergplatz legten wir einen kurzen Fotostopp ein. Am Belvedere angekommen entschieden wir uns für die Besichtigung des Unteren Belvederes (ich müsste jetzt die Eintrittskarten raus suchen aber ich glaube der Eintritt hat 8 Euro pro Person gekostet). Im Oberen Belvedere werden übrigens hauptsächlich Gemälde ausgestellt, das Untere beherbergt neben den zu besichtigenden historischen Räumen, Gemälde und alles mögliche an historischem. Außerdem finden immer wieder Sonderausstellungen statt, diese verteuern den Eintrittspreis und man kann die Sonderausstellung natürlich nicht weg lassen.

Eigentlich müsste das Untere Belvedere ja "Unteres Belvederchen" oder noch besser "Übertrieben Teueres Unteres Belvederchen" heißen. Was uns für diesen Preis geboten wurde wage ich nämlich fast schon als Wucher zu bezeichnen. Die Räume und die Exponate sind jetzt nichts was man unbedingt gesehen haben muss (außer man ist vielleicht vom Fach, dann kann man sich dafür wahrscheinlich begeistern) und die Sonderausstellung konnte uns den Besuch auch nicht versüßen (eher das Gegenteil war der Fall). Ich will hier nicht zu sehr vom Leder ziehen, deswegen lasse ich jetzt dieses Thema und wende mich den schönen Dingen zu, dem Schloßgarten.

Der Spaziergang vom Unteren zum Oberen Belvedere durch den Schloßgarten war einfach herrlich. Der Ausblick auf das Obere Belvedere - das schönere von beiden - die Statuen, Pflanzen, verschiedenen Brunnen und dazu auch noch strahlender Sonnenschein, so etwas kann man nur als ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnen (jetzt schimpf ich ja schon wieder Sealed). Beschreiben kann ich den Schloßgarten nicht, aber für was haben wir denn schöne Fotos geschossen:

Unteres Belvedere

Oberes Belvedere - Wappen auf dem Dach

Zugang zum Oberen Belvedere

Blick über den Schlossgarten auf das Obere Belvedere

Mit diesen Bildern möchte ich den Reisebericht für diesen Tag auch beenden. Wir waren müde und haben am Abend noch gut gegessen und das erste mal eine erholsame und (für Hostelverhältnisse) ruhige Nacht verlebt.