Wien 2010

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04.06.2010 Karlskirche

Unverhofft kommt oft! Verwendet man diesen Spruch meist für negative Erlebnisse steht er diesmal jedoch für eine freudige Erfahrung. Nicht nur dass der Besuch der Karlskirche das, für uns, absolute Highlight unserer Wienreise war, nein, wir hatten auch noch das Glück dass die Kirche vor kurzem renoviert wurde und man deshalb mit einem Fahrstuhl bis unter die Kuppel fahren konnte. Aber der Reihe nach...

Ursprünglich wollten wir zu den Belvedere-Schlössern, da wir aber auf der falschen Straßenseite aus der U-Bahnhaltestelle gekommen und einfach mal darauf los gelaufen sind standen wir plötzlich auf dem Platz vor der Karlskirche. So richtig hatten wir die Kirche St. Karl Borromäus, wie sie eigentlich heißt, gar nicht auf unserem Radar, auch der Reiseführer hatte nur ein, zwei magere Seiten darüber parat. Wie oben bereits erwähnt war dies eine absolute Fehleinschätzung, wie gut, dass uns die Kirche von außen so gefallen hat dass wir uns kurzfristig für einen Besuch entschieden haben. Aber genug der Phrasen, Bilder sagen schließlich mehr als 1000 Worte:

Karlskirche

Eine der beiden Säulen an der Karlskirche

Diese Sichtweise auf das Deckenfresko wird ab 2012 leider die einzige sein (dann natürlich ohne Gerüst)

So durften wir (und darf man bis 2012) das Deckenfresko sehen

Ohne Worte

 

 

W i s s e n s w e r t :  K a r l s k i r c h e

Ein Jahr nach der letzten großen Pestepidemie, 1713, gelobte Kaiser Karl VI. den Bau einer Kirche. Nach einem Architektenwettstreit wurde 1716 der Grundstein für die Karlskirche gelegt, 1737 wurde sie fertiggestellt.

In Reliefs und Fresken ist immer wieder Karl Borromäus, er gilt als Pestheiliger und ihm wurde die Kirche gewidmet, zu sehen. Besonders beeindruckend sind die beiden Säulen vor der Kirche, auf ihnen sind Szenen aus dem Leben des Heiligen abgebildet, und das Deckenfresko.