Wien 2010

Beitragsseiten

03.06.2010 Peterskirche und Graben

Nachdem wir den Stephansdom umrundet und die Gebäude am Stephansplatz, darunter auch das berühmte Haas-Haus, mit genügend Fotos gewürdigt hatten ging es weiter zur Peterskirche. Diese Kirche war von außen absolut unscheinbar und schlicht, dafür war die Innenausstattung umso schöner.

Innenraum und Altar der Peterskirche

Von der Peterskirche ist es auch nicht weit zum Graben, dort haben wir uns die Wiener Pestsäule angesehen. Der Bau wurde von Kaiser Leopold I. bei seiner Flucht während der letzten großen Pestepidemie 1679 versprochen. Wir waren noch sehr früh dran, deswegen hatten wir die Säule fast für uns alleine. Zu späterer Stunde ist es normalerweise nicht mehr möglich das Denkmal ohne Passanten zu fotografieren. Der Graben ist übrigens eine der schönsten (ältesten und nobelsten) Einkaufsmeilen Wiens.

Wiener Pestsäule

Nächster Anlaufpunkt unserer Tour war der Hohe Markt. Dort wurden früher vor allem Lebensmittel und Textilien gehandelt. Außerdem war der Platz eine der wichtigsten Hinrichtungsstätten Wiens. Neben dem Vermählungsbrunnen ist die Ankeruhr, zu jeder vollen Stunde durchläuft eine Figur mit passender Begleitmusik die Uhr, die Attraktion des Marktes. Von dort aus zog es uns weiter ins griechische Viertel. Leider war die griechisch-orthodoxe Kirche an diesem Tag nicht geöffnet, die prunkvolle Innenausstattung hätten wir uns schon gerne angesehen.

Griechenbeissl und griechisch-orthodoxe Kirche