Türkei 2009

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24. - 27.08.2009 Strandurlaub

Die nächsten Tage verbrachten wir lesend, schwimmend, planschend. liegend kurzum einfach faul am Strand. Am Montag erschraken wir so gegen Mittag einmal kräftig als wir vom Pool her laute Musik und die lautsprecherverstärkte Stimme eines Animateurs hörten. Das war die tägliche Sportanimation kurz vor dem Mittagessen und dauerte auch nur 20-30 Minuten, damit konnten wir leben. Zum Mittagessen gab es am Montag das gleiche wie am Sonntag und am Dienstag gab es das gleiche wie am Montag und am Sonntag, gegrilltes Hackfleisch und im ganzgen gegrillte kleine Fische (richtig geraten, genau die, die es auch am Sonntag-Abend gegeben hat). Halt stimmt nicht ganz, am Dienstag gab es als Alternative zum Hackfleisch noch Hähnchenflügel :-). (Werde ich zu sarkastisch?). Ich will die Leser dieses Berichtes hier nicht mit unseren Essensnörgeleien unterhalten also mach ichs kurz. Die einzige Abwechslung während der restlichen Mittagessen waren richtig leckere Hähnchenspiese die es zwei mal gab und Fischfilets vom Grill.

Das Abendessen lies zunächst noch zu wünschen übrig, besserte sich allerdings rapide als es am dritten Abend unter anderem einen Rinderbraten mit einer leckeren Pfeffersoße gab. Wir hatten auch das Glück jeden Abend einen Platz auf der Terrasse zu finden, das Essen in Mensaatmosphäre blieb uns also erspart. Außerdem bekamen wir ein Zimmer welches weiter weg von der Bühne war. Dort war der Lärm zwar nicht ganz weg aber etwas leiser. Im neuen Zimmer mussten wir übringes wieder wegen der Klimaanlage reklamieren. Der Techniker der die Anlage "reparierte" erklärte uns, dass die Filter mit der Zeit verstopfen und deshalb irgendwann keine kalte Luft mehr "produziert" werden kann. Nachdem er den Filter gereinigt hatte setzte auch prompt die kühlende Wirkung ein.

Ein Erlebniss hatten wir in den Tagen bis zum 27. noch und zwar sind wir Abends über den Strand nach Side gelaufen. Wir waren schockiert, es gab auf dem ganzen Weg keine zwei Hotels aus denen wir nicht die Bässe wummern hörten. Außerdem wurde auf unserem "doofer-Urlaub-Barometer" wieder ordentlich gepunktet. Meine Frau hatte sich den Fuß an einem Stein kräftig angeschlagen und konnte den Rest des Weges nur noch humpelnd zurück legen. So viel Pech wie in diesem Urlaub hatten wir bis jetzt in allen vorhergehenden zusammen nicht.

Etwa auf der Hälfte der Strecke nach Side wurde die Musik besonders laut und wir sahen eine Staubwolke über dem Strand stehen. Als wir näher kamen vielen uns fast die Augen aus den Höhlen, ein Hotel veranstaltete einen Rave auf seinem Strandabschnitt. Ich glaube wir hatten es mit unserer Unterkunft noch richtig gut getroffen. Komischerweise waren die Hotels in Side selbst richtig ruhig aber halt leider auch ohne richtigen Strand. Nachdem wir genug gebummelt und auch ein paar Mitbringsel ergattert hatten traten wir den Rückweg an.

Am 27. speisten wir abends im türkische A la Carte Restaurant. Die Atmosphäre dort war sehr schön und das Essen war lecker. Zur Unterhaltung spielte zuerst eine türkische Folkloretruppe einige Lieder und später trat eine Bauchtänzerin auf.