Rom 2010

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09.07.2010 Monumento Vittorio Emanuele II, Hadrianeum und Mark-Aurel-Säule

Gesehen hatten wir für einen Tag mehr als genug. Das hielt uns aber trotzdem nicht davon ab auf dem Heimweg noch ein paar "Kleinigkeiten" (die, zugegeben, manch anderer Stadt als Highlight gereicht hätten) mitzunehmen. Erster Anlaufpunkt war das Monumento Vittorio Emanuele II welches wir aber nur von außen besichtigt hatten. Die Aussicht vom Dach soll allerdings sehr schön sein. Unter Gegnern des Denkmals wird sogar gemunkelt, weil man das Denkmal nicht sieht, dass es die schönste Aussicht ist. Außerdem beherbergt das Il Monumento, wie es bei den Einheimischen heißt, das Museo del Risorgimento. Dieses dürfte aber nur für Besucher interessant sein die sich für die Italienischen Unabhängigkeitskriege begeistern können.

Monumento Vittorio Emanuele II

Trotz unserer müden Beine mussten wir uns zusammenreisen um nicht an diesem Tag schon das Forum Romanum und das Kolosseum, welche kurz in unser Gesichtsfeld gehuscht sind, zumindest von außen zu besichtigen. So begnügten wir uns also mit dem Hadrianeum, den Überresten eines dem Kaiser Hadrian geweihten Tempels, auf dem Piazza di Pietra. Das Gebäude hinter den 11 Säulen beherbergt übrigens die römische Börse.

Reste des Hadrianeums an der Piazza di Pietra (heute die römische Börse)

Nur eine Straße weiter auf der Piazza Colonna stand die Mark-Aurel-Säule, unser letztes geplantes Ziel für diesen Tag.

Mark-Aurel-Säule (oder Marcussäule) auf der Piazza Colonna

Wie durch Zufall sind wir auf dem restlichen Weg zur U-Bahn am Fontana di Trevi vorbei gekommen. Wir haben auch wirklich nur die Menschenmasse angeschaut, auf den Brunnen haben wir keinen einzigen Blick geworfen. Das wollten wir uns ja schließlich für den eigentlichen Besichtigungstag aufheben. ;-)

Besuchermengen am Fontana di Trevi

Damit war gegen 18:15 Uhr ein anstrengender und heißer aber auch sehr schöner Tag zu Ende. Wir hatten viel gesehen und waren restlos begeistert von Rom. In der Hitze eine Stadtbesichtigung zu machen war zwar anstrengend aber dank der vielen Trinkbrunnen erträglich. Zum Abendessen holten wir uns zwei leckere Pizzen aus dem Restaurant direkt nebenan aufs Zimmer, zum Ausgehen waren wir viel zu erledigt.