Rom 2010

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09.07.2010 Pantheon und Umgebung

Frisch gestärkt haben wir uns auf dem Weg zum Pantheon dann doch noch eine Kirche angesehen (nicht die letzte für diesen Tag ;-)), die Santa Maria Sopra Minerva. Dies ist die einzige gotische Kirche Roms, angeblich erbaut auf den Resten des Minerva-Tempels (Sopra Minerva ~ über Minerva). Außer Michelangelos Statue Auferstandener Christus sind in der Kirche weitere Kunstwerke von Michelangelo und Bernini zu finden. Auf dem Platz vor der Kirche (Piazza della Minerva) steht Berninis Elefant mit einem Obelisken auf dem Rücken.

Wandfresken in der Kirche Santa Maria Sopra Minerva

Vom Piazza della Minerva war es dann nur noch ein Katzensprung bis zum Pantheon, der vorletzten Kirche an diesem Tag.

 

W i s s e n s w e r t :  P a n t h e o n

Kaiser Hadrian (oder möglicherweise bereits Trajan) lies das Pantheon als allen Göttern Roms geweihtes Heiligtum um 120 n. Christus erbauen. Für 1700 Jahre war das Pantheon das Gebäude mit der größten Kuppel (gemessen am Innendurchmesser) der Welt und seit 609 römisch-katholische Kirche.

Seit der Renaissance wurde das Pantheon als Grabeskirche verwendet. Aus diesem Grund bezeichnet heute das Wort Pantheon Gebäude in denen berühmte Persönlichkeiten bestattet wurden. In der Kirche sind neben Künstlern, der berühmteste unter Ihnen Raffael, auch einige Mitglieder der italienischen Königsfamilie bestattet. Das Pantheon ist eines der am besten erhaltenen Gebäude der römischen Antike.

 

Der Platz vor dem Pantheon ist übrigens der Piazza della Rotonda. Hier gab es neben dem Kuppelbau und dem typischen Gewusel auf solchen Plätzen auch noch einen der 8 ägyptischen Obelisken (Macuteo) in Rom zu sehen. Aber genug der Worte, hier ein paar Impressionen vom Pantheon und seiner Umgebung.

Der Innenraum des Pantheons

Original erhaltene Steinreliefs am Pantheon

Berninis Elefant mit Obelisk am Piazza della Minerva mit Pantheon im Hintergrund

Die letzte Kirche die wir an diesem Tag besichtigten war Il Gesu (Jesuskirche). Besonders beeindruckend war hier das scheinbar in den Kirchenraum ragende Deckenfresko. Außerdem war diese Kirche Prototyp für viele weitere Jesuitenkirchen auf der ganzen Welt.

Das berühmte Deckenfresko der Kirche Il Gesu