Rom 2010

Beitragsseiten

Resümee

Generell: Ich kann mit Fug und Recht behaupten dass dies unser bisher schönster Urlaub war. Eine Reise in die Ewige Stadt muss jeder gemacht haben der sich für Kultur und Historisches auch nur ein bisschen interessiert. Den Juli als Reisemonat zu wählen hatte seine Vor- und auch seine Nachteile. Die Menge an Touristen die zusammen mit uns in Rom waren war wahrscheinlich etwas geringer als dies z.B. im Mai der Fall gewesen wäre und auch die ersten Römer fingen zu dieser Zeit bereits an kühlere Rückzugsorte an der Küste aufzusuchen. Die Hitze im Sommer in Rom ist natürlich auch nicht zu verachten. Auch wenn ich diese südländischen Temperaturen sehr liebe war es teilweise doch äußerst anstrengend. Wir konnten gar nicht zählen wie oft wir unsere Wasserflaschen auf dem Gelände des Forum Romanum aufgefüllt und wieder geleert hatten. Mit genügend Ruhephasen, guter Sonnencreme und ausreichend Wasser überstanden wir die hochsommerlichen Temperaturen jedoch ohne Blessuren.

Es gab bei unserem Besuch in Rom keine Sehenswürdigkeit die wir angesehen haben von der wir sagen könnten dass der Besuch Zeitverschwendung war oder sich nicht rentiert hätte. Dabei mussten wir uns sogar einschränken in unserer Auswahl und es gibt noch mehr als genug Ziele um einen zweiten Besuch in Rom auszufüllen. Highlights unserer Städtereise waren der Petersdom, die Vatikanischen Museen, das Kolosseum und das Forum Romanum. Allerdings würden sich auch die restlichen besuchten Bauwerke und Stätten mit nur wenig Abstand an diese Auflistung anschließen.

Einheimische: In vielen Reiseführern über Rom wird davor gewarnt den Einheimischen nicht auf den Zeiger zu gehen und sich schon mal darauf gefasst zu machen von Diebesbanden um einige Euro erleichtert zu werden. Weder das eine noch das andere konnten wir in irgendeiner Art verifizieren. Die Einheimischen auf die wir trafen waren ausnahmslos nett, freundlich und äußerst hilfsbereit. Zu diesem Thema fallen mir auf anhieb zwei Begebenheiten ein: der Mann der uns zu unserem Hotel geführt hat und das Personal und die Gäste aus der Pizzeria die uns geholfen haben an zwei Pizzen zu gelangen ohne das auch nur einer deutsch oder englisch gesprochen hätte. Auf der ganzen Welt gilt halt ein Sprichwort immer: Wie man in den Wald hineinschreit so schallt es auch zurück...

Diebstahl: Diebesbanden haben wir auch keine zu Gesicht bekommen. Wir sind aber ehrlich gesagt nicht sonderlich attraktiv für solche Menschen. Hier mal eine kleine Beschreibung wie wir das schaffen: Eheringe, Armbanduhren, noble Ledergeldbeutel und sonstiges Zeug das über die möglichen Vermögensverhältnisse Auskunft geben könnte hat im Urlaub nix verloren. Wer sich profilieren möchte den darf es nicht wundern wenn er in den Focus zwielichtiger Gestalten rückt. Ebenfalls fatal kann es sein wenn man die zwei Eis die man sich in einer Gelateria gönnt aus einem vor Scheinen nur so überquelenden Geldbeutel bezahlt. Größere Geldbestände und wichtige Unterlagen trage ich in einem Umschnallgeldbeutel, diesen zeige ich in der Öffentlichkeit nur wenn ich unbedingt an den Inhalt muss. Wer an den Beutel will muss vorne in meine Hose, sozusagen mir an den Beutel, greifen, unbemerkt kaum möglich. Zusätzlich haben wir immer noch einen kleinen Reisverschlussgeldbeutel in der Hostentasche stecken in dem ein paar Scheine und Kleingeld sind, wer den klaut soll mit den 30-40 Euro glücklich werden. Wenn wir U-Bahn, Bus oder ähnliches fahren praktizieren wir meistens das sich derjenige mit den Wertgegenständen hinsetzt und den Rucksack auf den Schoss nimmt, der andere der nur einen Rucksack mit Getränken und kein Geld einstecken hat stellt sich vor den anderen und beschützt ihn sozusagen. Bis jetzt haben wir noch immer alles mit Heim gebracht, falsch scheinen wir also nichts zu machen.

Essen und Trinken: In Rom (wie eigentlich überall in Italien) kann man hervorragend Essen und Trinken. An den Touri-Hotspots mussten wir manchmal etwas suchen bis wir einen Laden gefunden hatten der leckere, nicht überteuerte, Nahrungsmittel im Angebot hatte.. Mittags haben wir meistens Brotzeit gemacht (diese Salami und der Mozzarella... mjammi) und Abends im Restaurant gegessen oder uns eine Pizza geholt. Man muss halt etwas mehr Zeit und gelaufene Meter investieren wenn man nicht in den Tourifallen essen will, das war und ist es uns aber immer Wert.

Verkehrsmittel: Da wir auch gerne die Stadt um die Attraktionen herum sehen sind wir alle Strecken mit der U-Bahn gefahren und dann zu den Sehenswürdigkeiten gelaufen. Wenn der Weg zwischen unseren Zielen nicht so weit war waren wir ebenfalls per pedes unterwegs, außer der U-Bahn können wir also keine römischen Verkehrsmittel beurteilen. Wie in deutschen Städten auch gab es ältere, schmutzig und schäbig erscheinende, und neue Wägen, Bahnhöfe, Trassen usw. usf. Insgesamt fanden wir das U-Bahnsystem gut. Wir fanden uns schnell zurecht, die Fahrtrichtung war immer gut gekennzeichnet und alles war ordentlich beschildert. Die Preise waren äußerst günstig (eine einfach Fahrt 1 Euro, in Frankfurt kostet das bald 3 Euro!) und die Wägen und Bahnhöfe waren immer sauber.

Feedback: Da Kontakt- oder Kommentarformulare und Gästebücher Idioten anlocken wie Scheiße Fliegen gibt es so etwas auf dieser Seite nicht (mehr). Über Feedback zu den Reiseberichten würde ich mich trotzdem freuen, schreiben Sie doch einfach eine Mail an (ersetzen Sie die Begriffe in Klammern einfach durch die folgenden Zeichen: "a unterschtrich": _; "beim": @; "dod": .): ronny (a unterstrich) ru (beim) yahoo (dod) de. und ich so experimentierfreudig bin und trotzdem immer wieder das ein oder andere Kommentartool oder Gästebuch ausprobiere gibt es hier seit kurzem doch wieder eine Kommentarfunktion (ja, ich hoffe das sich irgendjemand endlich mal ein Herz fast und einen Kommentar abgibt (nein, Kommentare aus der Familie zählen nicht, die finden das natürlich alle toll), außerdem war die Anleitung wie man mir eine Mail zukommen lässt völlig Banane, ich vermute mal außer meinem kaputten Gehirn hat das niemand verstanden ;-) ).