Rom 2010

Beitragsseiten

13.07.2010 Engelsburg

Unser zweiter Versuch die Engelsburg zu besichtigen war erfolgreicher als unser erster. Zu den Eintrittspreisen kann ich im Moment gar nichts sagen, das heißt aber wahrscheinlich dass sie im Rahmen lagen, wären sie sehr hoch oder niedrig gewesen könnte ich mich daran bestimmt noch eher erinnern (ja, ich bin nachtragend wenn ich für mein Geld keine gute Leistung bekomme). Zur Einstimmung hier ein Bild des Castel St. Angelo:

Engelsburg

Vom Eingangsbereich gelangten wir über eine Rampe auf eine höher gelegene Ebene der Burg. Von dort aus arbeiteten wir uns Stockwerk für Stockwerk nach oben bis aufs Dach zur Statue des Erzengels Michael. Im Castel St. Angelo kamen wir in den Genuss sämtlicher Epochen und Stilelemente die man sich auf einer Burg die mal ein Mausoleum für römische Kaiser und später Fluchtort für Päpste war nur vorstellen kann. Neben typischen Burgelementen wie Schiessscharten, Kanonen und Verliessen gab es dort auch herrlich ausgeschmückte Papstgemächer zu sehen (und natürlich noch viel viel mehr, aber dieser Reisebericht soll ja keinen Reiseführer ersetzen sondern Appetit machen). Apropos nach oben arbeiten. Von der Anlage hatte man einen herrlichen Blick auf die Engelsbrücke und Rom mit seinen Kuppeln.

Engelsbrücke

Von der Engelsburg aus hat man einen herrlichen Blick über Rom

 

 

W i s s e n s w e r t :  E n g e l s b u r g

Die Engelsburg wurde im 2. Jahrhundert nach Christus als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian errichtet. Neben Hadrian wurden in dem damals Hadrianeum genannten Gebäude weitere römische Kaiser beigesetzt. Im 15. Jahrhundert wurde das Castel Sant Angelo zur Papstfestung, aus dieser Zeit stammen auch die herrlich ausgestatten Räume. Die Engelsburg ist mit einem Fluchtweg mit der Vatikanstadt verbunden. Später wurde die Engelsburg auch als Gefängnis eingesetzt und seit dem 20. Jahrhundert wird sie als Museum genutzt.

 

 

Auf dem Dach angekommen wurden wir mit der Statue des Erzengels Michael und dem Ausblick auf Rom belohnt. Auch beim Abstieg gab es noch einiges zu sehen. Hier ein Bild des Erzengels und des Fluchtwegs der Päpste:

Engelsburg - Erzengel Michael

Engelsburg - Päpstlicher Fluchtweg

Nach der Besichtigung der Engelsburg gönnten wir uns einen kleinen Snack und machten uns auf den Weg zur letzten Station unserer Rom-Besichtigung, den Kapitolinischen Museen. Jetzt werde ich fast etwas melancholisch da sich der Reisebericht dem Ende zuneigt. Das Schreiben hat die Erinnerungen an den schönen Urlaub immer präsent gehalten und die Bilder taten ihr übriges. Naja, der nächste Urlaub in südlichen Gefilden kommt bestimmt. Weiter im Text...