Vegan for Fit - 30 Tage Challenge - Warum das Ganze

Wo fange ich nur an...

Ich finde, die Ernährung eines Menschen ist seine ganz persönliche Sache. Jeder muss (und sollte) für sich selbst entscheiden, was und wie viel er ist. Sei er nun "Allesesser", Vegetarier oder eben Veganer.

Die letzten Wochen habe ich mir so einige Gedanken über meine Ernährung gemacht. Leider vertrage ich viele Lebensmittel nicht sonderlich gut und plage mich mit diversen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Nahrungsmittelallergien. Besonders schwer waren für mich meine Fructoseunverträglichkeit (und die damit einhergehende Sorbitunverträglichkeit) und meine Kuhmilchallergie. 

Manche mögen sich jetzt denken "was jammert die, hab ich auch, aber ich komme wunderbar damit klar". Aber das ist wie mit der Ernährung: Jeder Jeck ist anders und ICH komme eben nicht gut damit klar. Punkt. Ich habe anfangs versucht, komplett auf Lebensmittel zu verzichten, die ich nicht vertrage. Aber was bleibt dann noch übrig??? Zucker fällt auch raus, den habe ich einhergehend mit meiner Fructoseintoleranz nicht mehr vertragen. Brot? Nudeln? Gerne. Problem ist nur, dass ich irgendwie Weißmehl auch nicht mehr richtig vertrage... Juhu. Was bleibt? Obst? Nö. Ebenso Gemüse. Als sich dann auch noch herausstellte, dass meine jahrelang als Lactoseintoleranz deklarierte "Unverträglichkeit" in Wahrheit eine Milcheiweißallergie war verstand ich auch, warum alle lactosefreien Produkte und auch Ziegenmilchprodukte nur mäßig vertragen wurden. 

Zunehmend verzeiweifelt suchte ich mir im Internet die Finger wund und stieß irgendwann auf eine erfolgsbesprechende Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Die Impulstherapie von Fr. Doktor Wolf in Hamburg. Hierauf möchte ich in einem getrennten Blogeintrag näher eingehen. Hier nur die grobe Zusammenfassung: Ich kann wieder mein über alles geliebtes Obst essen!!!! Gemüse geht auch ganz gut. Natürlich gehen einige Sorten besser als andere und ich muss das austesten. Ich kämpfe immer noch mit einem Blähbauch, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das mit den Resten einer Fructoseunverträglichkeit zusammenhängt, oder ob es daran liegt, dass mein Körper komplett aus dem Gleichgewicht ist oder dass ich noch weitere Baustellen habe. 

Wie dem auch sei. In letzter Zeit habe ich mir vermehrt Gedanken über die Ernährung in unserem Haushalt gemacht und wollte gerne den Fleischkonsum reduzieren. Leider sind wir beide (also mein Göttergatte und ich) manchmal etwas einfallslos wenn es darum geht, sich neue Rezepte auszudenken. Manche mögen das können, wir sind nach 10-12 Stunden außer Haus einfach froh, wenn schnell etwas auf den Tisch bzw. in unsere Mägen kommt. Meistens greifen wir also zu Nudeln mit irgendwas. Oder Brot. Und so hatte ich irgendwann im Januar den Eindruck, dass ich mich nur noch mit Brot, Nudeln und Fleisch "vollstopfe". Ich war dem Ganzen irgendwann einfach nur noch überdrüssig. Noch dazu kam, dass ich - Nahrungsmittelunverträglichkeiten sei Dank - extrem zugenommen habe und diese Kilos auch nicht weg wollten. Da aber bald eine Hochzeit ansteht und ich natürlich hübsch aussehen will habe ich den Kilos den Kampf angesagt. 

Ernährung umstellen UND abnehmen. Aber wie? Weniger Fleisch... Hm... Vegetarisch? Wer sich schon einmal ein vegetarisches Kochbuch angeschaut hat, der sieht, dass extrem viele Gerichte mit Käse, Mascarpone, Quark, etc. vollgestopft sind. Ganz großes Kino bei Milchallergie... 

Was dann? Vegan. Ich habe mich im Internet vorab etwas informiert und beschlossen, dass ich bzw. wir das mal ausprobieren. Die Bücher von Atilla Hildmann aus der Reihe "Vegan for..." erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Das Buch "Vegan for Fit" ist für Leute, die ihr Körpergefühl und ihre Gesundheit verbessern und dabei noch etwas abnehmen wollen. Das sollte es also werden. 

In den folgenden Blogeinträgen möchte ich genauer auf unsere Erfahrungen in Folge dieser Challenge eingehen. Ich betone bereits vorab, alles was ich hier schreibe sind unsere PERSÖNLICHEN Eindrücke und Erfahrungen. Jeder kann das anders sehen, für manche Menschen ist es das Ultimative, für andere nicht. Jedermann ist anders, es gibt nicht nur schwarz und weiß auf Erden. Es lebe die Vielfalt!

 

... und mit ihr die Meinungsfreiheit!!!

 

Und damit wünsche ich euch ganz viel Spaß dabei, uns die nächsten 30 Tage durch die Challenge zu begleiten!