Bücher… Mr. Shivers von Robert Jackson Bennett

Wo wir gerade dabei sind: Noch eine Buchmeinung kann ja nicht schaden…

Ja, ich lese unglaublich viel. Wink

Sehr gerne „seichte“ Frauenbücher alá Shopaholic oder Bücher, in denen es darum geht, wie toll und manchmal auch nervenaufreibend Hunde sind.

Aber meine wirkliche Passion gilt Stephen King. Für mich ganz klar der Meister seines Fachs. Ich könnte seine Bücher verschlingen. Nach „Es“ war es mir die erste Woche ganz mulmig dabei nachts alleine ins Bad zu gehen… Embarassed

Aber dies soll nun keine Lobpreisung von Stephen King werden (könnte ich eigentlich auch mal machen… Innocent), sondern ich möchte meine Meinung zum oben genannten Buch darstellen.

Ich halte mich dabei nicht so sehr mit einer Inhaltsbeschreibung auf, die kann man ja überall im Internet nachlesen.

Ich habe diesen Monat „Mr. Shivers“ von Robert Jackson Bennett gelesen. Gekauft haben wir dieses Buch, da das Cover sehr ansprechend wirkte, der Titel ins Auge stach und der Klappentext verlockend klang. Als i-Tüpfelchen kam noch hinzu, dass auf dem Cover so reizende Dinge standen wie vergleichbar mit Stephen King. Stephen King?! MUSS ich haben.

Gesagt, getan.

Auch bei Büchern von Stephen King brauche ich manchmal einige Seiten (manchmal auch einige Seiten mehr), bis die Spannung mich packt.

Also nichts ungewöhnliches, dass es mich auch hier nicht sofort gepackt hat. Aber irgendwie wollte da einfach gar keine Spannung aufkommen, egal wie weit ich gelesen habe. Ups, Buch zu ende. Spannung? Für mich nicht.

Vielleicht habe ich einfach zu viel von dem Buch erwartet und zu stark mit Stephen King verglichen, aber ich habe ständig darauf gewartet, dass diese packende Spannung eintritt, mit der man atemlos das Buch verschlingt, es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, zu spät zu Verabredungen/Terminen/etc. kommt, weil man sich einfach nicht losreißen kann.

Das alles war für  mich hier nicht greifbar.

Prinzipiell fand ich die Idee des Buches gut, ein Mann verfolgt einen unheimlichen Fremden, der seine Tochter ermordet hat. Natürlich leicht übersinnlich angehaucht das Ganze.

Aber mir persönlich fehlt einfach die gekonnte Umsetzung. Ich würde nicht überrascht, war teilweise eher genervt, den Mann auf seinen Reisen zu verfolgen und wünschte mir einfach, dass es bald ein Ende haben möge.

Ich könnte mich nicht wirklich in die Charaktere einfühlen, ihr „Schicksal“ war mir egal, ich habe teilweise gar nicht verstanden, in was für einer Zeit/Welt wir uns befinden. Das Heute? Früher? Später? Parallelwelt? Katastrophenszenario? Hilfe! Ich brauche gut aufgebaute Welten und Charaktere!

Ich werde das Buch wohl kein zweites Mal lesen (so wie viele Stephen King Bücher) und wir wohl auch kein neues Buch von dem Autor kaufen.

Fazit: Nicht mein Geschmack.