Philips HomeCooker: Kürbisrisotto

Philips HomeCooker, erster Praxistest: Kürbisrisotto

So, nun war es so weit: kaum angekommen musste das Multi-Funktionsteil sofort ausgetestet werden! Da noch Butternut-Kürbisse vorhanden waren lag ein Kürbisrisotto nahe, zumal wir auch auf einen Schlag möglichst viele Funktionen des HomeCookers testen wollten. Nach einem ersten orientieren waren alle Teile schnell zusammen gesetzt, teilweise wirklich selbst erklärend, aber auch die Anleitung ist einfach und verständlich.

Im beigefügten Kochbuch ist sogar ein Rezept für ein Kürbisrisotto enthalten, dieses sieht jedoch vor, dass man den Kürbis im Ofen weich gart und zum Ende unter den Reis mischt. Da wir jedoch den Schneideturm testen und natürlich möglichst wenig abwaschen wollten dachten wir uns: nee, wir machen das ganz schlau. Böser Fehler, wie sich etwas später herausstellte... ;)

Es ging los: Den Kürbis und eine Pastinake geschält und in Schneideturm-kompatible Stücke geschnitten. Olivenöl in den HomeCooker Topf gegeben und auf 170°C erhitzt. Dann haben wir die Rührfunktion gestartet und die Kürbisspalten in den Schneideturm gegeben... Und in den Topf fallen: Schöne, gleichmäßige Kürbisraspel!

Kürbisaction

Unmengen an Kürbis. Das schrumpft beim Kochen aber ziemlich zusammen.

Hm... Ziemlich laut dieser Schneideturm... Ok, nächste Stückchen zugegeben, HILFE! Der Schneideturm wackelt aber ziemlich sobald man ihn loslässt! Nachdem alle Teile durch waren stellte sich heraus, dass der Turm zwar prinzipiell gut schneidet, aber leider bleiben Teile des Kürbisses oberhalb der Schneideplatte hängen. Mit etwas auf und ab bewegen des mitgelieferten "Stopfers" konnten zwar einige Reste beseitigt werden, jedoch bei weitem nicht alle. Naja, sei es drum, der Großteil ist im Topf.

Reste im Schnibbelturm (nach außdauerndem drücken und warten)

Jedoch wäre hier eine andere Anordnung der Schneideplatte wünschenswert, so dass man gar keine Reste hat.

Anschließend wurde der Timer auf 20 Minuten gestellt und der HomeCooker übernahm das Rühren. Erstaunlich, wie viel Flüssigkeit auf einem Kürbis austritt... Da im nächsten Schritt der Reis glasig gebraten werden sollte musste nun zuerst der Kürbis aus dem Topf entfernt und in einer Schüssel zwischen gelagert werden. Dann erneut Olivenöl in den Topf gegeben, Reis dazu und 5 Minuten Timer gestellt... Aber hilfe, was ist das? Eine schöne braune, eingebrannte Schicht auf dem Topfboden. Natürlich konnte ich nicht alle Flüssigkeitsreste vom Kürbis entfernen und so hat sich alles schön in den Topf eingebrannt. Hätte ich doch lieber mal die Backofen-Variante gewählt...

Eingebrannter Reis

Da das Kind schon in den Brunnen gefallen war haben wir einfach wie geplant weiter gemacht. Wasser im Wasserkocher erhitzt und auf den Reis gegossen, etwas Brühpulver dazu und für 25 Minuten alles bei 130°C kochen lassen. Den Kürbis zugegeben und nochmals 5 Minuten geköchelt. Wir mussten das alles nur solange köcheln lassen, da ich leider etwas zu viel Wasser zugegeben hatte... ;)

Zum Schluß ohne Temperatur noch etwas Käse untergerührt -- ach nein, unterrühren LASSEN :) -- und dann mit Parmesan angerichtet. Fazit: Der Schneideturm wackelt mir zu sehr im Gebrauch, auch die Reste finde ich unpraktisch. Ansonsten eine sehr ungewohnte Art zu kochen. Vielleicht brauche ich einfach noch etwas Übung. Aber lecker war es!!!

Leckeres Kürbisrisotto