Umzug 1. Teil

Mein letzter Eintrag ist nun schon etwas her und zwischenzeitlich ist so einiges passiert das mich von der Arbeit an dieser Seite abgehalten hat. Neben einem schön stressigen Umzug vom fränkischen Nürnberg nach

Frankfurt am Main bin ich seit September auch noch bei einem neuen Arbeitgeber untergebracht. Mit dem Thema Umzug bin ich für die nächsten Jahre (Jahrzehnte?!?) auf jeden Fall bedient: Schon bei den Vorbereitungen haben wir festgestellt dass wir jede Menge "Zeug" haben und am Umzugswochende wurde uns dann klar dass unser 2-Personen-Umzug locker mit dem einer kleinen Familie mit 2 Kindern mithalten kann. Aber ich will etwas ausführlicher werden...

An einem Freitag morgen um 8:00Uhr begann also unsere Odysee. Zunächst ging alles ganz flott, die Wohnung leerte sich relativ schnell und es sah eigentlich soweit ganz gut aus. Aber irgendwie riss der Strom an Umzugsmaterial aus unserer Wohnung nicht ab und langsam aber sicher neigte sich der Platz in einem LKW, zwei Anhängern, einem Van und drei normalen PKWs dem Ende zu. Es musste also noch ein Transporter organisiert werden, was nach verschiedenen Telefonaten mit Verwandten, Bekannten und Autovermietern auch klappte (zumindest in der Theorie). Wir haben dann meinen Bruder und meine Schwägerin zusammen mit einem Navi losgeschickt um den Transporter am anderen Ende von Nürnberg abzuholen. Damit endete auch unsere Glückssträhne (welche Glückssträhne frag ich mich gerade, aber vom Regen in die Traufe wäre etwas zu krass ausgedrückt) für diesen Tag... Soweit es ging haben wir unser Hab und Gut in den verbleibenden Fahrzeugen verstaut und den Rest auf dem Gehweg zwischengelagert (richtig geraten: es zogen Wolken auf und es sah nach Regen aus). Als die beiden nach eineinhalb Stunden noch nicht da waren haben wir uns mal nach deren verbleib erkundigt und naja, was soll ich sagen, im Gegensatz zur Rückfahrt haben die beiden den Hinweg noch ganz gut gefunden. War ja alles noch nicht so wild, es war erst kurz nach 12:00Uhr, die Wohnung war leer und gereinigt und wir mussten erst so gegen 17:00Uhr in Frankfurt zur Wohnungsübergabe sein.

Die Stimmung sank mit jeder Minute die der Transporter ausblieb und um 13:30Uhr sind dann meine Schwiegermama und mein Schatz schon mal vorgefahren um pünktlich in Frankfurt anzukommen. Eine viertelstunde später kamen dann endlich die Vermissten und ich konnte mich auch auf den Weg nach Frankfurt machen während der Rest der Helfer den Transporter einräumte um dann ebenfalls loszufahren...

Unsere weiteren Umzugsabenteuer werde ich in einem der nächsten Blogs würdigen, es bleibt chaotisch...